… und meine Arbeit

Was macht der Kerl eigentlich? Ich sehe so viele verschiedene Bilder, kann der sich nicht entscheiden?
So, oder so ähnlich könntest du reagiert haben, als du meine Bilder gesehen hast. Da ist durchaus etwas dran, doch genau das macht für mich den Reiz meiner Fotografie aus.
Ich würde lieber meine Arbeit dadurch definieren, was ich nicht machen möchte: Massenproduktion von Studiobildern, die alle den gleichen Hintergrund haben. Gequältes Lächeln ablichten, Bilder zu machen, die nicht dem Wesen der abgebildeten Person entsprechen, sondern Zeugnis von angespannten Fotosessions sind.

Ich möchte als Beispiel ein Kinder-Fotoshooting anführen. Ich möchte keinesfalls im Studio einen Hintergrund aufbauen (z.B. den berühmten Pilz im Wald), das Kind davorstellen, ein paar Mal auf den Auslöser drücken und dann ist mein Job erledigt. Das kann fast jede*r, doch diese Art Fotos sind genau der Grund, warum ich meine Arbeit heute anbiete.
Ich mache es folgendermaßen: Wir sprechen gemeinsam ab, wo und in welcher Situation sich das Kind am wohlsten fühlt und Spaß haben wird. Ob das draußen im Matsch ist (ja, für das perfekte Foto krieche ich auch durch den Matsch) oder drinnen beim Toben. Ich nehme mir die Zeit, etwas über das Kind zu erfahren und es kennenzulernen. Ich begleite das Kind eine Zeit lang beim Spiel, mache mich vertraut und fotografiere erst dann. Ich zeige und erkläre, was ich tue, vielleicht möchte es sogar selbst mal die Mama oder den Papa fotografieren. Ist das Kind zu schlecht gelaunt, verschieben wir zur Not, denn nichts ist schlimmer als das eine Bild, wo es gerade mal nicht heult.
Dann, und nur dann, ist es in meinen Augen möglich, ein wirklich authentisches Foto vom Kind zu erhalten. Auf diese Weise ist es nicht eines von tausenden Bildern, welches im Bruchteil einer Sekunde weitergeblättert wird, sondern es ist eines, welches man jahrelang an der Wand hängen haben will. Ja, das ist mehr Aufwand – aber das macht eben den Unterschied.

Wie meine Beispielbilder zeigen, fühle ich mich in vielen Bereichen der Fotografie wohl. Besonders gern mache ich Fotos von Kindern, aber auch von Veranstaltungen – von der Taufe über Firmenveranstaltungen bis zur Hochzeit. Paar- und Familienshootings gehören ebenso zu meinem Repertoire wie Fotos von Tieren. Auch mache ich gerne Schwangerschafts- und Babyfotografie. Mit anderen Worten: Ich mache Fotos von Klein und Groß.

Und was kostet das alles?
Da ich nicht nach „Schema F“ arbeite, könnte die Frage schwieriger nicht zu beantworten sein. Dies liegt vor allem daran, dass die Vor- und Nachbereitung bei den unterschiedlichen Arten der Fotografie sehr voneinander abweicht. Deswegen muss ich an dieser Stelle auf ein persönliches Gespräch verweisen. Hier können wir ganz in Ruhe über die persönlichen Wünsche reden, die meist in keine Pakete oder Pauschalen passen. In jedem Fall gibt es von mir am Ende sauber bearbeitete Fotos in voller Auflösung mit sämtlichen Rechten zur Reproduktion. Bei einer Veranstaltung stelle ich auf Wunsch die Bilder geschützt online, sodass alle Gäste Zugriff haben. Bei allen Shootings gilt für mich: Qualität vor Quantität. Ich liefere nach einer Stunde lieber 10 Wow-Bilder als 100 Naja-Bilder. Wer Naja-Bilder sucht, für den bin ich vielleicht nicht der richtige Fotograf. Denn am Ende hat niemand vor, 100 Bilder eines Shootings an eine Wand zu hängen.

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